Mit Infrarotheizung Energie sparen
Energiesparen ist heute aktueller denn je: Gerade nach der Tsunami- und Reaktorkatastrophe in Japan, wird man diesem Thema noch mehr Aufmerksamkeit schenken. Mit Infrarotheizungen kann da zusätzlich Energie gespart werden.
Infrarot kennt man höchstens als einzelnen Spot im Badezimmer – das Prinzip eignet sich jedoch auch für ein Heizsystem im privaten Hausbau, aber auch bei Sanierungs- und Trocknungsarbeiten oder als Heizung im Wellnessbereich oder als bloße Zusatzheizung kann Infrarot sinnvoll sein. Der Einsatz ist also relativ flexibel. Umweltfreundlicher als andere Heizmethoden ist die Infrarotheizung vor allem dann, wenn beim Betrieb der Infrarotheizungen mit Strom aus regenerativen Ressourcen gearbeitet wird, also mit Wind-, Sonnenenergie oder Wasserkraft, so genanntem Ökostrom. Voraussetzung dafür ist, dass man bei seinem Stromlieferanten einen Vertrag über den Bezug von Ökostrom abgeschlossen hat. Strom sparen kann man auch deshalb, weil das Raumklima bei Infrarot bereits bei geringeren Temperaturen als angenehm empfunden wird. Das Hochheizen von Räumen wie bei konventionellen Systemen findet also bei Infrarot nicht mehr statt. Zudem sorgt diese Heizmethode auch noch für ein insgesamt angenehmeres Raumklima. Positive Auswirkungen auf die menschliche Psyche soll Infrarot eh haben.
Gegenüber herkömmlichen Heizungen, die mit schwerem Heizöl zum Beispiel arbeiten, ist das ein enormer Vorteil, der die Umwelt schont. Weitere Vorteile liegen außerdem auf der Hand: Man braucht keinen Lagerraum mehr für das Heizöl oder – je nach Heizungsart – Pellets, muss keine Heizmittel vorauszahlen und hat auch keinen hohen Montageaufwand mehr für Infrarotheizungen, was alles in eine positive Klimabilanz der Infrarotheizungen einfließt. Auch die sonstigen Kosten sprechen weitgehend eine eindeutige Sprache: Infrarot bedeutet, dass nur niedrige Investitionskosten anfallen, Wartungskosten bleiben ebenfalls gering, die ausgedehnten Gewährleistungszeiten und die derzeitigen Stromkosten stehen den hohen Investitionskosten sowie Kosten für Wartung und Reparatur bei konventionellen Systemen sowie ansteigender Preise für Gas, Öl oder Pellets gegenüber. Aufgrund der derzeitigen politischen Lage wird abzusehen sein, dass alles getan werden wird, um von den nicht-regenerativen Energieressourcen wegzukommen und alternative Methoden gefördert werden. Ob es auch staatliche Förderungen aufgrund einer positiven Klimabilanz für Infrarotheizungen geben wird, ist derzeit offen, aber auch nicht auszuschließen.

19. April 2011 






